«KULTUR» in Graubünden:

Graubünden brüstet sich seines Gesundheitstourismus - ich sehe davon weniger als Null, sprich Minus (Strassenbau 2021-2024: 783 Millionen STATT des von mir geforderten Rückbaus des Strassenoverkills; Lärm, Abgase/Reifenabrieb endlos), vermeidbare Wohnen-Indoor-Lärmhöllen (samt Passivrauchenbelästigung im eigenen Schlafzimmer bis zu 24h/Tag).

Graubünden brüstet sich seiner Kultur.  Kulturförderung in GR betrachte ich bislang als so zielführend wie Erdölförderung am Matterhorn. Nicht einmal die GR-Klimastreikenden interessieren sich für mein Edental-Prototypprinzip als Hebel im Sinne Gretas. Hier ist der Prophet im eigenen Land der Rufer in der Wüste, der Galilei im Saftladen, der seine Perlen vor die S...ubkultur wirft!

Beleg für Kultur: Fastfood ist DER Verkaufsschlager in Graubünden:

https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2021-01-27/ein-weiterer-fast-food-gigant-kommt-nach-chur

Wolfgang Reuss  27.01.2021 - 14:25 Uhr

Hahaha, man könnte sich kringeln vor Lachen bzw. da lachen ja die Hühner (nicht): Chur sei ein «wichtiges, kulturelles Zentrum» in der Ostschweiz. Das sagt Frau Hasenböhler von der Hühnerbraterei KFC Fast-Food (nach McDonalds, Burger King und Subway der vierte Supersizeme-Anbieter in Grischas Kapitale).
Meine Konklusion:
Ein Hoch auf die Hoch-Kultur in Grischas Gesundheitstourismus-Landen.
«Grummel, ächz, würg», kommentiert Donald Duck.

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https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/caramel-cream-frappuccinos-fuer-graubuenden 

Wolfgang Reuss    03.05.2022 - 23:59 Uhr

Frau Somedia-Journalistin Mara Schlumpf schreibt:
«Eigentlich fehlt es in Graubünden an nichts.»
Ich schreibe:
Mir fehlt in Graubünden:
1) Journalismus, den ich persönlich von Werbeprospekten unterscheiden kann.
2) Mein «Gesundheitstourismus auch für Einheimische» alias Systemwechsel alias «Vorbild für die Welt» alias «Prototyp zwecks Heureka-/Domino-Effekt» (was ich seit Jahren leider vergeblich unterbreite unentgeltlich).
Essentials/Must-have statt Krankenwesenleidenskostensteigerungen und Artensterben und (...).
      https://www.ktipp.ch/artikel/artikeldetail/fast-25-wuerfelzucker-in-starbucks-punsch/    https://www.blick.ch/life/gesundheit/ernaehrung/abnehmtipps/gesundheit-who-mehrheit-der-erwachsenen-in-europa-hat-uebergewicht-id17456998.html                                                                            https://www.hepatitisandmore.de/archiv/2017-1/die-nicht-alkoholische-fettlebererkrankung-nafld.shtml  https://www.youtube.com/watch?v=IlCA3XDnq0M 

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Leserbrief    21.10.2016 - 15:50 Uhr

Oktoberfest Chur

Reuss Wolfgang, Chur

https://www.suedostschweiz.ch/panorama/2016-10-20/goldjunge-eroeffnet-oktoberfest

Über das 9. Oktoberfest in Chur (Start 20. Okt. 2016) schreiben Sie:
"Jetzt wird wieder zwei Wochenende lang gefeiert und geschunkelt."
Das ist es! Wer den Veranstaltungskalender von Chur (eigentlich ganz GR) betrachtet, dürfte feststellen, dass die "Dichte" immer mehr zunimmt (fast schon flächendeckend das ganze Jahr), dass: Die Namen der "Feste" wechseln, aber der "Inhalt" frappierend oft derselbe ist: Saufen, fressen und krakeelen.
Das mich abstossende aktuelle Beispiele Davos-Bolgen-Plaza samt anschliessender "Hatz gegen die Opfer und das Recht" verdeutlicht dieses Prinzip besonders deutlich:
Für intellektuelle Gesprächsrunden (Kultiviertheit), wie man sie manchmal im Fernsehen noch bewundern kann, für Feingeister, scheint mir das Graubünden der "groben Klötze" der völlig kontraindizierte Ort zu sein - da ändert das "aufgesetzte" Kulturgetue des Bündner Kunstmuseums Chur samt Stoffels Giacometti-Sammelei (Zitat: "Ich verstehe nichts von Kunst") erst recht nichts dran - ich finde, diese Kaschierungsversuche akzentuieren das Manko bloss noch.

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Gesundheit:

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-03-05/der-verkehr-in-susch-wird-zum-kantonalen-problem

Wolfgang Reuss

05.03.2020 - 10:46 Uhr

«Seit 50 Jahren», schreibt die SO, will man in Susch bereits verkehrsleidend die Umfahrung. Das muss ein gesunder Ort sein.
Ich lese in GR immer nur: Umfahrung, Umfahrung, Umfahrung.
Quizfrage: Wer will endlich, überfällig, die Ursache (Autosucht) behandeln - im Therapiedorf Susch?
Mein Vorschlag: Diese Täler sperren (bei Corona gehts auch, sagt Greta) für (den endlos wachsenden) Individual-Verkehr (zumindest Verbrennungsmotoren)! Einzig ÖV und Rollende Landstrasse (Bahnverlad der Benzin-/Diesel-Schwergewichte zu prohibitiven, kostendeckenden Preisen).
Neben dem Muzeum Magnet in Susch:
https://www.clinica-holistica.ch/                                                                                                                                    Headlines auf deren Homepage:
Zentrum für Stressfolgeerkrankungen
Burnout:
Wenn Stress krank macht
Schlafmedizin:
Gesunder Schlaf für eine bessere Regeneration
Mein Fazit: Unglaublich, unglaubwürdig, unglaubhaft:
Lärm und Abgase (gemäss WHO die grössten Stressoren).
Die «Stressklinik Holistica» (zu deutsch: Ganzheitlich) wirbt sogar selbst, guterreichbar am Verkehrsknotenpunkt von/in alle Welt zu liegen. Emissions- statt standesgemäss direkt an dem Kantonsstrassen-Highway, unweit von Railway, Baselgia catolica Susch sowie Baselgia evangelica reformada Susch (Kirchenglocken in Stereo), einem Sport- oder Tennisplatz etc. - ergo: Susch finde ich das inkompetente Gegenteil meines «Gesundheitstourismus auch für Einheimische - Vorbild für die Welt» oder direkt formuliert: meiner wahren Stressklinik. Früher gab es noch Sanatorien im Grünen mit Haupttherapeutikum Stille. Heute gibt es Akut-Kliniken mit Lärm around-the-clock sogar indoor.

https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2019-11-06/die-schmittener-warten-noch-lange-auf-eine-umfahrung

Wolfgang Reuss   06.11.2019 - 18:11 Uhr
1. Auf das Wort Umfahrung bin ich inzwischen allergisch.
2. Sie können nicht alles umfahren, insbesondere das Krankenwesen und das Klima nicht.
3. Die Menschheit sollte zum Psychiater, Umfahrung nennt man dort Verdrängung, Ausweichverhalten, im vorliegenden Fall auch eine hochgradige Sucht, mit schweren Blechhaufen unentwegt Wege zu brettern. Meine Diagnose: Fatalletal.
Es sei hier wieder auf den Schweizer Professor Nordborg hingewiesen, der als einzige Rettung Konsumstreik (Tatbeweis des Klimastreiks) sieht. Gesundschrumpfen. Fasten. Unterlassen.
Wahrscheinlich müsste man dann aber andere Zeitungen als die Somedia lesen, wo beispielsweise am 6.11.2019 auf Seite 2 Patrick Kuoni die noch weitere Hyperaktivierung der brodelnden Wirtschaft anpreist: noch mehr Schlagerparaden, noch mehr Oktoberfest, Rambazamba, die Wirtschaft solle PROFITIEREN - ja, das ist ja das Problem weltweit: Die Wirtschaft profitiert uns zu Tode. Unersättlichkeit, ewiges Wachstum. Widernatürlich. Fragen Sie den Onkologen Ihres Vertrauens oder lesen Sie den Beipackzettel von Planet Erde.
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/polizeimeldungen/2019-09-28/jaeger-schiesst-bei-fussballplatz-waehrend-training-auf-hirschkuh

https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-01-03/ein-grosses-dankeschoen

"Schlaf ist die beste Erholung" und "Früher gab es Sanatorien im Grünen - Waldbaden, you remember? - Haupttherapeutikum: Stille"; auch die berühmte Burnout-Klinik Susch liegt vorbildlich im Verkehrsknotenpunkt und nahe der Kirchglocken), wobei ich das frappierenderweise nirgends in GR erfüllt sehe, obwohl man es super realisieren könnte, sprich: garantieren, gewährleisten, was in unserer angeblichen Dienstleistungs-Gesellschaft doch selbstverständlich sein sollte.

Wir Menschen sind auch Igel:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-10-28/so-seid-ihr-fuer-igel-eine-hilfe-und-keine-gefahr

Wolfgang Reuss   28.10.2018 - 13:32 Uhr
SO schreibt:
"Das Laub, das am Boden liegt, nimmt jeder zusammen, da es im Garten oder rund ums Haus einfach stört." "Es sei ja klar, dass man so einen störenden Haufen daheim entfernen wolle."
NEIN, mich "stört" das Laub NICHT, es ist erwünscht/Natur/Lebensgrundlageteil!
SO:
"«Für Igel wird die Laubentfernung erst dann problematisch, wenn die Igelverstecke ohne Rücksicht zerstört werden», sagt er. Dabei verstecken sich die Tiere gerne dort, wo der Wind die Blätter aufhäuft und verkriechen sich in Laubhügel und ziehen sich dorthin zurück, um ihre Ruhe zu haben.
«Die grössten Gefahren für Igel im Herbst sind, wenn der Igel sich ein neues Plätzchen sucht, sich irgendwo wohlfühlt, niederlässt und nachher gestört wird und sich ganz gestresst wieder eine neue Behausung suchen muss.» Das koste den Igel unnötige Energie."
In dieser Situation sind Chronischkranke/Wehrlose, die in ihrer Mietwohnung nonstop lärmgeplagt werden, aber sogar ein Umzug "Russisches Roulette" ist, wie ein Internet-User treffend schrieb, der am neuen Ort sogar noch mehr Lärm erlebte.
SO:
"Am besten hilft man den Igeln, indem man schaut, dass sie eine gute Behausung haben."
Deswegen fordere ich Fraktionierung/Melioration: WOHNEN Ruhebedürftige und Lärmfanatiker NICHT am selben Ort.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-10-24/biker

https://heimatvertriebene.webnode.com/

"In der Natur gibt es keinen Durchschnitt, sondern sehr unterschiedliche Lebenssubstrate (Standorte), für jede Pflanze und jedes Tier das Richtige."
Wenn ich Werbung der "Burnoutklinik Susch" sehe oder wie heute (aus einer Arztpraxis) den Scuol Gesundheitszentrum Unterengadin CLINICACURATIVA-Prospekt "Integrative onkologische Rehabilitation" das Coverfoto unberührter Natur oder SO-Berichte über Behinderte "barrierefreies Bauen" (man Behinderung stets mit körperlicher Behinderung gleichsetzt), dann platze ich, ungesunderweise. Warum nur Vollfehler und Suboptimalismen am Laufmeter - damit die Krankenkosten und -leiden (!) noch mehr steigen?
MEINE Diagnose-Therapie:
1) Es gibt unzählige Leidende Stress/Lärm via Nerven/Psyche/Herzkreislauf etc. DA nützen keine faked "unberührte Landschaft"-Prospekte: Was diese Menschen essenziell benötigen ist STILLE beim Schlafen/Wohnen (indoor & outdoor). ZUFLUCHT/SCHUTZ wie SBB-Ruheabteile, Frauenhäuser. Früher gab es Sanatorien im Grünen, Haupttherapeutikum: RUHE!
...
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-08-10/waffenplatz-chur

Letztlich muss jeder Mieter selbst wissen, ob er für den seine Gesundheit schädigenden Lärm auch noch die heutigen hohen Preise zahlen will, so wie in meinem "Wohn"quartier, wo das ganze Jahr (also inkl. Dezember/Januar) fast täglich Laubbläser lärmen/abgasen, wenn es nicht gerade Rasenmäher (Stabform oder Schiebevehikel oder Traktormäher) oder Kettensägen/Heckensägen sind. Gemäss meiner Einschätzung dürfte es auf dem Riesenareal kaum einen unberührten Quadratzentimeter geben (Igel und andere Tierli sowie die ziemlich aussterbenden Insekten werdens beweinen).
Das, was ich als neurotischen Irrsinn betrachte, dürfte erst dann zum Ladenhüter tendieren, wenn es endlich die überfällige WAHLmöglichkeit beim Wohnen gibt: dass ich in unserer angeblichen Demokratie WÄHLEN darf zwischen mich-zudröhnen-lassen-müssen - oder meine naturgesetzliche Ruhe haben zu dürfen.

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Wolfgang Reuss   10.08.2020 - 11:41 Uhr

SO schreibt:
Geprägt vom Verkehr: Sta. Maria ist durch das vermehrte Verkehrsaufkommen gefährdet.
Sta. Maria, La Punt, Susch - sie alle sind Passdörfer und haben heute die gleichen Probleme: zu viel Verkehr, zu viel Lärm und Dreck, zu wenig Lebensqualität.
Ich schreibe:
Nicht nur einzelne Dörfer sind durch das Verkehrsaufkommen gefährdet, sondern wir alle.
Bitte stoppt die Ursache des zerstörerischen Widersinns, dieser Sucht, neverending Blechlawinen zu dislozieren "Aus Freude am Fahren", wie die Gurus von BMW ihren Sektenanhängern weismachen. Auch Strassenbau(industrie analog Kohleindustrie) müsste geschrumpft bzw. in Biobetätigungen übertragen werden (wie im ersten Bio-Staat Bhutan, wo Glück statt Geld Politikziel ist), stattdessen wird in GR offenbar umso wilder nun in Wald- und Feldstrassen investiert-planiert-verbreitert-betoniert-asphaltiert - angeblich zur Schutzwaldpflege, hahaha, wieso ging das dort Jahrhunderte ohne Highways und steht der beste Schutzwald dort, wo nie ein Mensch seine Finger dreinmischte, Beispiel Kanada? Sie brauchen auch keine Helikopter, sondern wenn überhaupt Pferde und eine gesunde Gesamtsicht der Welt.
Ich finde, der Kanton macht alles falsch, alles: 783 Millionen (bis 2024) für Strassenbau, Weiterführung des Roten Julierturms als Verkehrsmagnet ausserhalb Bauzone; aber NULL für Gesundheit sehe ich.
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-06-17/umfahrung-sta-maria

Eine STRESSKLINIK in einem Lärm- und Abgase-Hotspot. Ich fasse es nicht. Und darauf sind die noch stolz.
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-03-05/der-verkehr-in-s...
https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2020-08-06/heimat-ist-nicht-wo-...
https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2019-11-06/die-schmittener-war...
Siehe meine Lösung:
https://turnaround-to-eden.webnode.com/

https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2017-11-06/der-gesundheitstouri...
Wolfgang Reuss
06.11.2017 - 13:05 Uhr
SO titelt (über Graubünden):
«Der Gesundheitstourismus ist unsere Stärke»,
während ich dezidiert das Gegenteil diagnostiziere!
Siehe Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/panorama/2015-06-08/center-da-sanda-engia...
https://www.suedostschweiz.ch/politik/2017-10-30/chur-will-senioren-das...
Ich erlebe im Alltag seit Jahren das krasse Gegenteil der "Hochglanzprospekte"-Marketing-Parallelwelt, betreffend so ziemlich alles in GR, insbesondere die PDGR, und Autor Martin Leidenfrost schreibt (SO 4.Nov.2017): "Ich ahne nicht, dass ein ganzer Tisch von Zuhörern in der Burn-out-Klinik arbeitet, bei den «Mördern» in Susch. Jemand kann sich die Bemerkung nicht verkneifen: «Man weiss bei denen oft nicht recht, wer die Patienten und wer die Psychiater sind.», und mich zitiert der Schparz 2017: "Es ist nicht alles schlecht in GR, aber was schlecht ist, möchte ich heilen" und "Auch Gesunde schädigt der Lärm, was aber sollen Chronischkranke tun?"
Gegen diese Heuchelei und Unrecht anzukämpfen werde ich nicht müde werden - oder doch, weil ich auch nur ein kleines Menschlein bin, in Erinnerung an meinen Leserbrief im K-Tipp: «Auf Grabsteinen steht: 'Ruhe in Frieden'. Warum nicht bereits zu Lebzeiten?»

Ja, muss man erst tot sein, damit man seine Ruhe (physiologisches Erfordernis) hat?

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https://www.suedostschweiz.ch/zeitung/jedes-einzige-menschenleben-ist-grund-genug

Leserbrief

Liebe Bündnerinnen und liebe Bündner, ich war jetzt eine Woche in den Ferien bei euch: Es war alles wunderbar, gutes Essen, schönes Zimmer, wirklich gut. Okay, mit den Mitarbeitenden im Hotel konnte ich nicht reden, weil sie kein Deutsch verstanden. Aber das ist ja nicht so wichtig. Wirklich schockiert aber hat mich, dass Ihr, liebe Bündnerinnen und Bündner, alle taub seid! Der Krach der Militärflugzeuge, die unzähligen Helis, die da rumfliegen, die Subaru Imprezas, die durchs Dorf blochen und der Lärm der Schneekanonen nachts! Also wirklich: Respekt! Ihr nehmt diesen Saukrach gelassen hin, ohne auch nur ein Wort des Ärgers, des Missfallens oder gar des Aufbegehrens.Unterdessen, liebe Bündnerinnen und Bündner, bin ich wieder in Basel und geniesse (sie!) die Ruhe unter der An- und Abflugschneise des Aeroports Basel-Mulhouse.Ich hatte wirklich tolle Ferien bei euch im Bündnerland, und dafür möchte ich mich hier auch gerne bedanken, aber - bitte seid mir nicht böse! - ich komme erst wieder, wenn ich alt und taub bin. Versprochen!

Silvia Lorenz, Basel

Bei Graubünden Ferien hat man auf eine Replik auf der Leserbrief von Silvia Lorenz verzichtet.

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Papierausgabe Südostschweiz

Samstag, 16. Mai 2015

Giachen? Werden die in Graubünden nicht gejagt?

Ausgabe vom 9. Mai  Zum Artikel «Graubünden Ferien will den Tatsachen ins Auge sehen».

Ich halte Graubünden Ferien (GRF) für widersprüchlich und fantasielos. Intuition ist keine Geldfrage. Jedoch der Kanton zahlt den grössten Teil des etwa 12-Millionen-Budgets des «Vereins GRF». Ergo sind wir alle hier quasi GRF-Mitglieder ohne Stimmrecht an der Generalversammlung, wo Marcel Friberg 2012 erstmals gewählt wurde - und jetzt gerade seine Wiederwahl, alle Zeitungen sind voll von diesem «Unternehmensberater». Volker Pispers nennt diese Berufsgruppe «Eunuchen - sie wissen, wie mans macht».

Ein ähnlicher Fall ist Remo Stoffel. Hier nur ein Beispiel aus dem «Katalog der Skurrilitäten»: Der japanische «Star-Architekt» (merke, diese Bezeichnung ist für die spätere Schickimicki-Kundschaft das Minimum, um «inhaltliche Funktionen» gehts bei denen notorisch kaum) Tadao Ando baut das «Museum des Lichts», wohl in Anlehnung an «Lumnezia = Tal des Lichts», wobei fatalerweise der Bündner Kantonalverband der Senioren mitteilt, «Lumnezia» leite sich nicht von «Lumen», sondern von «Lepontier» ab, «einem keltischen Stamm, der in dieser Gegend im ersten Jahrtausend vor Christus lebte». Sie dürfen «einmal» raten, welcher «Stamm» gemäss Stoffel dort zukünftig leben soll. Originalton Stoffel: «Die Schweiz ist nicht zu teuer, sondern zu billig.» Na klar, Folks - deswegen kann sich kaum ein Normalsterblicher (meist «Einheimischer» genannt) mehr einen Erstwohnsitz in St.Moritz und tendenziell auch Davos leisten. Die Bergwelt wird zunehmend für Nichtmillionäre gesperrt.

Der «Phall de Vals», irrtümlich «Femme de Vals» genannt, soll also eines der fünf besten Hotels der Welt werden. Gehts noch eine Schuhnummer grösser bitte? Na jeden-vals, das einzige Hotel innerhalb dieser World-Top-5 wird es in jedem Vall sein, das unmittelbar unter einer Staumauer steht, bei deren Fraktur sogar nicht wenige Churer die sofortige Flucht ergreifen müssen. - Weiteres aus Schilda demnächst auf diesem Realsatirekanal...

Wolfgang Reuss aus Chur

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https://www.suedostschweiz.ch/kultur-musik/2020-11-19/beat-sieber-legt-man-das-kulturleben-still-loest-das-kein-problem

Wolfgang Reuss
20.11.2020 - 20:03 Uhr
Ach, Leute, wisst Ihr noch, früher, die gute alte Zeit, als man noch wusste, was Kultur ist, als man noch wusste, was Schamgefühl ist. Scham, und alles andere, das von der Natur uns gegeben wurde, eigentlich, wo ist es geblieben?
Orchesterintendant Beat Sieber: «Kultur ist systemrelevant, in jeder Hinsicht».
DAS sagt er der Zeitung?
Donald Duck fragt entgeistert: Und für Christian Ruch sind Gummibärchen systemrelevant?
Gegenbeleg: Das Kultur-Orchester auf der Titanic spielte demonstrativ bis zum Schluss, bis das Wasser über sie schwappte, trotzdem verhinderte es so nicht den Untergang.
Ergo: Kultur ist KEIN Essential, Must-have.
Leute, krempelt die Ärmel hoch, statt euch ins Foyer zu pflanzen!

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Wolfgang Reuss    25.10.2021 - 16:55 Uhr

Liebe Frau Schütz, danke.
«Gesundheit ist die erste Pflicht im Leben», schrieb 1895 Oscar Wilde.
Siehe 5 Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/bigairschnee
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2021-10-24/big-air

Jürg Stalder, danke. Lärmmässig störte es wohl eher den Siedlungsbrei, der sich in Richtung Obere Au ergiesst - wie etwa die entstehende supermoderne, für mich supervorgestrige, Energiesparsiedlung dort, wo einst Gislers Spargel spross: teure Schein-Öko-Siedlung an Autobahn, Waffenplatz, Openairs und bei Hochspannungsstrommasten, wohl bekomms!

Siehe meinen Kommentar:

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2019-11-26/gislers-spargeln-weichen-einem-pionierprojekt

Da BigAir vom Gemeinderat Chur mit 21:0 Stimmen gehypt wurde, schreibe ich das nächste Mal auf den Wahlzettel ausschliesslich Donald Duck.

Etwas mehr in den Fokus des Bewusstseins der Churer:innen sollte rücken, dass für dieses BigAir SIE (abgesehen von den Umweltschäden) offenbar 660'000 CHF aus ihren Spendierhosen belohnten dieses BierAir*, wo bleibt da der Aufschrei und die Frage, warum das die Stadt darf, denn braucht es dazu nicht eine Volksabstimmung? Nun erst, prospektiv, vorbereitet der Stadtrat doch tatsächlich die Volksabstimmung (ich finde es dreist), um BigAir erstens zum Dauerbrenner zu etablieren und zweitens zur Steuergeldverlochung und, wie ich finde, kontraproduktives Vorbild für Lebensstil und Umwelt-/Gesundheitszukunft zu zementieren. Nein. Was für eine Stadt.

* SO titelt (BigAir): Gimma: «Unfassbar viel Bier getrunken worden»

BIERwanderungen in GR, siehe meine Kommentare:

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-10-20/wandern-und-gleichzeitig-bier-degustieren

https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2020-10-06/whisky-vision-wird-realitaet

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